8 Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft Poomsae

Autor:

Tamara Ernst

Veröffentlicht:

Die Sportschule Sonner gewann bei der Deutschen Meisterschaft Poomsae in Aichwald mit 12 Startern insgesamt acht Medaillen und erreichte Platz 9 in der Vereinswertung.

Am 04.10. fand in Aichwald in Baden-Würrtemberg die diesjährige Deutsche Meisterschaft im Poomsae-Bereich statt. Die Sportschule Sonner war mit 12 Sportlern am Start. Betreut wurde das Team von den beiden Stützpunkttrainern Theresa Bulling und Sebastian Seibold sowie Vereinstrainerin Tamara Ernst.

In der Teamklasse Jugend weiblich lieferten sich unsere beiden Jugendteams, wie bei den letzten Turnieren bereits, einen engen Kampf. Diesmal hatten wieder Leonie Franke, Verena Keppeler und Hannah Schmitt (K3 Nürnberg) die Nase vorne und landeten auf Platz 2. Bronze gab es für Mia Franke, Elisabeth Arstambaev und Kim Riesemann. Ebenfalls Bronze erkämpften sich Svenja Patterer, Azra Sakalli (SG Krumbach) und Maya Oehler (TSV Neubiberg) in der Teamklasse der Kadetten weiblich.

In den anschließenden Paarwettbewerben konnten sich Sebastian Seibold und Bärbel Bäurle (TSV Neubiberg) in Klasse Paar -50 Silber sichern. Für das Geschwisterpaar Simon und Valentina König reichte es in der stark besetzten Paarklasse der Kadetten für den 6. Platz.

In der Mittagspause waren traditionell die Freestyler am Start. Alexander Kampke und Fionn Riesemann gingen bei den Jugendlichen -17 an den Start und konnten sich am Ende beide über Bronze freuen – Platz 3 für Alex, Platz 4 für Fionn. Alex und Melinda sicherten sich direkt im Anschluss sogar noch den Deutschen Meistertitel und konnten sich über Gold im Paar -17 freuen. Im Einzel reichte es für Melinda Bognar am Ende für Platz 6.

Die Einzelwettbewerbe am Nachmittag wurden zum ersten Mal in einem anderen Format durchgeführt. Während die Vorrunde und das Halbfinale noch im klassischen Cut-Off durchgeführt wurden, wechselte der Modus im Finale der besten 8 dann zu einem 1-gegen-1 Battlemodus. Hierbei definierten die Platzierungen der vorherigen Runde das jeweilige Battle und damit den Weg zu den Medaillen: Platz 1 tritt an gegen Platz 8, Platz 2 gegen Platz 7, usw…

Bei den weiblichen Kadetten war für Svenja in der Vorrunde leider Schluss. Für Valentina ging es bis ins Finale. Als Sechste des Halbfinals musste sie gegen die Drittplatzierte antreten und musste sich geschlagen geben – somit am Ende Platz 5 für sie. Für Simon lief es bei den männlichen Kadetten ähnlich. Auch er schaffte es unter die besten Acht und qualifizierte sich für das Finale, musste sich aber im ersten Battle dann geschlagen geben. Auch für ihn heißt es somit Platz 5.

In der Jugendklasse mussten Kim und Mia leider verletzungs- bzw. krankheitsbedingt ihren Start kurzfristig absagen. Für Elisabeth war dann bereits leider in der Vorrunde Schluss. Verena verpasste im anschließenden Halbfinale knapp den Finaleinzug und wurde am Ende 9. Leonie schaffte diesmal den Sprung ins Finale, musste sich aber dann ebenfalls im 1. Battle geschlagen geben – Platz 5 somit auch für sie.

In einer der letzten Klassen des Tages, im Einzel -40 männlich, konnte sich Sebastian ebenfalls bis ins Finale vorkämpfen. Als Drittplatzierter des Halbfinals konnte er sich im ersten Battle gegen seinen Gegner durchsetzen. Im zweiten Battle musste er sich dann dem späteren Deutschen Meister geschlagen geben. Am Ende freute er sich also über Bronze.

All diese Medaillen brachten dem TC Donau-Lech-Iller am Ende Platz 9 in der Vereinswertung.

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